Am Samstag war die weibliche A-Jugend zu Gast bei Sparta Münster. Es ging um nicht weniger als den ersten Tabellenplatz der Vorrunde die für uns nach diesem Spiel abgeschlossen ist. Der Beginn der Partie war sehr zerfahren und geprägt von technischen Fehlern. Folgerichtig stand es nach 7 Spielminuten 3:3 und nach 11 Spielminuten 5:5. In der Folge konnten wir uns das erste Mal absetzen und insbesondere durch einfache Tore nach Balleroberungen in der Deckung mit 5:9 in Führung gehen. Anschließend schlichen sich aber immer mehr technische Fehler insbesondere im Balltransport und in unserem Passspiel ein. Sparta nutzte unsere Fehler und glich in der 25. Spielminute zum 10:10 aus. In den letzten 5 Minuten bis zur Pause kippte das Momentum nochmal auf unsere Seite und wir gingen mit einer 11:13 Führung in die Pause.

In der Pause besprachen wir unsere Fehler im Angriffsspiel und wollten im zweiten Durchgang souveräner und kenzentrierter zu Werke gehen. In der Abwehr standen wir grundsätzlich recht gut, individuelle teilweise haarsträubende Fehler verhinderten hier eine Topleistung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte es den Eindruck als hätte uns jemand den Stecker gezogen. Unsere hart erkämpfte 2-Tore konnte Sparta blitzschnell in einen Rückstand umwandeln (14:13). Es entwickelte sich ein Spiel was immer hin und her kippte. Mal ging Sparta in Führung, dann wieder wir. Als es nach 57 Spielminuten 20:23 für uns stand waren wir sehr zuversichtlich das Spiel zu gewinnen. Leider agierten wir im Angriff nun noch nervöser und taten uns schwer ein geordnetes Angriffsspiel aufzuziehen. Sparta konnte daraufhin auf 23:23 ausgleichen. Circa 20 Sekunden vor Schluss gingen wir dann mit 23:24 in Führung. Sparta hatte wenige Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf und verwandelte diesen haarscharf vor der Schlusssirene. Ein spannendes und nervenaufreibendes Spiel endete Unentschieden.

Da wir so kurz vor Schluss noch führten fühlte sich das Unentschieden im ersten Moment an wie eine Niederlage. Wenn man das ganze Spiel betrachtet ist das Ergebnis allerdings leistungsgerecht. Wir haben es nicht geschafft uns entscheidend abzusetzen und im Angriff waren wir stark von unserer individuellen Stärke abhängig. Das Zusammenspiel war verbesserungswürdig, genauso wie unsere Anzahl an technischen Fehlern.  

Da wir in der Zeit bis zu den Weihnachtsferien kein Spiel mehr haben, bleibt uns ausreichend Zeit im Training weiter an uns zu arbeiten. Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern für die tolle Unterstützung in der Vorrunde und würde sich freuen wenn sie im kommenden Jahr weiter so unterstützt würde.

JSG: Strotmann (Tw), Zumbrink (9), Roolfs (9/3), Krewerth (2), Ansmer (2), Köz (1), Stratmann (1), Raubart, Wienströer, Schmidt, Klünker, Engbert, Stockhausen, Kaldewey, Gäher