Um es vorweg zu nehmen: wir haben das Spiel berechtigter Weise verloren. Dass es in dieser Höhe geschah, war nicht zu erwarten. Als wir am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr losfuhren ahnte ich nicht, dass wir 2 Mannschaften in den Autos sitzen hatten. In Greven angekommen verlief das Warmmachen normal, die Mädels waren mit dem Kopf bei der Vorbereitung. Nach Anpfiff ging es dann zwar holprig los, aber nicht unlösbar. Wir vielen auf 10:5 zurück hatten dann einen 2:4 Lauf und holten dann wieder auf 12:9 auf. Das lies hoffen, einfach konzentriert weiter spielen , die ein oder andere Kleinigkeit korrigieren, den Kampfeswillen ansprechen und dann hätte es klappen müssen. Hätte … . Was aber dann geschah, war und ist bis jetzt für mich nicht zu erklären. Die 2. Halbzeit wurde von uns mit einer ganz anderen Mannschaft gespielt, als hätten wir in der Kabine gesagt: so, das reicht jetzt, wir sind für heute fertig. Wir fingen uns schnell durch einfache Ballverluste einige Gegenstöße ein. Die Unsicherheit wuchs schlagartig an und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Über die 15:10 ; 20:11 ; 27:12 ; 30:13 ; 32:14 zum Endstand 34:14. Auch ein frühes Team-Timeout änderte nichts, auch nicht diverse Umstellungen. Das müssen wir dann jetzt erst einmal aus den Gedanken löschen und versuchen in positive Energie umzuwandeln. Das wird für alle eine große Aufgabe.